Ausstellung in der Melanchthonkirche „Ebenbilder: Wenn Gott sich sehen lässt“

In der Bibel heißt es, Gott habe den den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen. DAs bedeutet, dass etwas von Gott in uns sein muss. Im Grundgesetz wurde daraus: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Anders gesprochen: DA ist etwas Heiliges in uns, das unbedingt geschützt werden muss, das wir uns nicht selbst zu verdanken haben. Die Momente, in denen dieses Göttliche un uns aufleuchtet und sich sehen lässt, sind unverfügbar. Sie kommen wie das Licht uns sie verdunkeln sich wie die Schatten. Manchmal bekommt man sie – diesen stillen Kuss zwischen Himmel und Erde – vor die Kamera. Die Fotografin Yvonne Most und Pfarrerin Emilia Handke haben sich bei einem gemeinsamen Projekt auf die Suche nach ihnen begeben – in Ost und West, bei alten und bei jungen Menschen, bei Gläubigen, Halbgläubigen und Ungläubigen, manchmal alles zugleich. Wir laden Sie ein, Gottes Spuren in den Bildern, in sich selbst und in den Menschen um Sie herum zu entdecken. Die Ausstellung wird am 1. Advent nach dem Gottesdienst in der Melanchthonkirche eröffnet und kann bis zum 2. Februar besichtigt werden.